00:00:00: kicker meets the zone wird präsentiert von typico sport wetten.
00:00:07: kicker meets the zone der fußball
00:00:09: podcast matthias sag mal schalke
00:00:16: schalke
00:00:19: Herzlich willkommen zu einer neuen Interview-Folge Kicker-Meats-Saison.
00:00:22: Wir haben die Ehre gehabt, in der Felddienst-Arena, zumindest virtuell, mit Loris Gares zu sprechen.
00:00:28: Der Nummer eins des FC Schalke, des Herbstmeisters FC Schalke.
00:00:33: Und der hat sehr, sehr, sehr, sehr viele gute Sachen gesagt, finde ich.
00:00:39: Sagen wir ja immer, aber diesmal stimmt es auf jeden Fall auch.
00:00:42: Bei den andern nicht, ja.
00:00:44: Nein, bei den andern auch.
00:00:45: Grisha Prömel.
00:00:46: Auf jeden Fall nochmal nachhören aus der jüngeren Vergangenheit.
00:00:48: Aber jetzt zu Loris.
00:00:50: Ja, ich muss sagen, ich habe ihn damals bei seinem Debüt gesehen für Schalke gegen Münster und auch danach an der Mixung gesprochen.
00:00:56: Das ist ja auch ein Thema in unserem Gespräch.
00:00:57: Und fand damals schon, dass es jemand, mit dem man unbedingt mal länger sprechen müsste.
00:01:01: Und das hat sich jetzt bestätigt.
00:01:02: Ich glaube, auf einer Pressekonferenz von Werder Bremen würde man Aura Farmer sagen.
00:01:07: So irgendwie so.
00:01:08: Nee, Spaß beiseite.
00:01:09: Also natürlich ein sehr... reflektierter Typ, der einiges erlebt hat, der ja, man erinnert sich damals in den Nachwuchs von Man City gewechselt ist, dann sehr junger Stammkeeper in Mainz wurde nach Liverpool gewechselt ist, da ist dann auch ein bisschen was passiert.
00:01:24: Später über Newcastle, eine halbe Jahr vereinslos.
00:01:26: und dann zu Schalke.
00:01:28: und ja, alleine Schalke könnte man wahrscheinlich drei Stunden drüber philosophieren.
00:01:33: Jetzt war es leider so, dass wir so ein... bisschen technische Schwierigkeiten hatten, würde ich sagen.
00:01:41: Also, nach zwanzig Minuten hat es den Loris einmal rausgekickt.
00:01:45: Da mussten wir nochmal neu ansetzen und haben nochmal eine Pause eingelegt.
00:01:48: Dann habe ich ein bisschen Schwierigkeiten gehabt, aber die Kunst ist ja dieses Podcast, das alles so ein bisschen zu verwurscheln, sodass ihr, liebe Hörer, gar keine Probleme damit habt.
00:01:59: und ja, genug der Vorrede, oder?
00:02:03: Ich glaube auch, wir gehen direkt rein.
00:02:04: Viel Spaß!
00:02:13: Loris Carius, herzlich willkommen zurück bei Kicker meets the Zone.
00:02:17: Wie geht's dir?
00:02:17: Ja, danke mir.
00:02:18: Geht's sehr gut.
00:02:19: Ich hoffe euch auch soweit.
00:02:21: Soweit so gut.
00:02:22: Das ist ja nicht das erste Mal für dich hier.
00:02:25: Ich habe es gesagt, du warst im Jahr zwei Tausend neunzehnt schon mal dabei.
00:02:27: Damals noch als Leihspieler von Liverpool bei Brigitte.
00:02:31: Und seitdem ist ein bisschen was passiert.
00:02:34: Darüber sprechen wir auch.
00:02:35: Aber natürlich sprechen wir erst mal über das Allerwichtigste.
00:02:38: Und zwar das hier und jetzt.
00:02:39: Und das heißt seit Januar FC Schalke Nullvier.
00:02:42: Der Herbstmeister FC Schalke, Nullvier.
00:02:45: Was bedeutet dir und euch dieser Titel?
00:02:48: Ja, es ist ja kein richtiger Titel, muss man sagen.
00:02:50: Es ist eine Bezeichnung, die man gerne dann verwendet.
00:02:54: Aber im Pokal halten wir nicht in der Hand.
00:02:56: Eine Schale auch nicht.
00:02:57: Von daher sind wir aktuell erster nach fast der Hälfte der Runde.
00:03:02: Das ist eine sehr schöne Sache.
00:03:04: Wir haben jetzt Sonntag noch ein Spiel, wo wir natürlich unsere Position noch mal verbessern wollen.
00:03:10: Aber grundsätzlich haben wir mehr.
00:03:11: Sehr, sehr gute Runde gespielt bis jetzt und das ist dann die Stätigung der harten Arbeit, die wir jeden Tag hingelegt haben und hinlegen und freut mich, dass wir uns dann so belohnen konnten.
00:03:27: Du sagst es, ihr habt jetzt nach sechzehn Spieltagen sieben, dreißig Punkte auf dem Konto.
00:03:31: Das ist einer weniger als nach der ganzen Vor-Saison und ihr habt jetzt auch schon zwölf Siege, das sind zwei mehr als in der gesamten Vor-Saison.
00:03:39: Was ist deine Erklärung für diese ja schon ziemlich wahnsinnige Entwicklung?
00:03:44: Grundsätzlich vor Saison, jetzt hin oder her, damit vergleiche ich es jetzt eigentlich nicht.
00:03:49: Wir sind im Sommer, haben wir losgelegt mit neuen Trainerteam.
00:03:54: Wir haben neue Spieler dazu gekommen, ich war ja gefühlt auch mit neuen Zugang.
00:03:57: Ich habe letzte Saison leider auf der Anverletzungsbedingte auch nur dreieinhalb Spiele gemacht, deshalb war das für mich eigentlich auch normal.
00:04:04: wie ein kompletter Neustart und da war eigentlich von Tag eins der Blick nur nach vorne gerichtet.
00:04:11: Das Trainerteam mit unserem Coach hat das sehr gut geschafft, auch das den Spielern zu vermitteln, die davor schon da waren und so ein Reset zu schaffen.
00:04:22: Das ist den Tag eins sehr gut gelungen und jeder hat an einem Strang dann gezogen und so ging es dann voran.
00:04:32: Vorbereitung konnte man schon sehen, dass wir das sehr gut hinbekommen mit der Defensive und haben uns dann eigentlich als Mannschaft von Spieltag eins konstant weiterentwickelt und steigert und deshalb unabhängig, was in der Vor-Saison war.
00:04:47: Haben wir da schon alle richtig gute Arbeit geleistet dieses Jahr ab Tag eins, muss man sagen.
00:04:52: Du hast gerade angesprochen, du hast in der Vorbereitung schon gespürt, dass sich das in die richtige Richtung entwickelt.
00:04:57: Kannst du das mal beschreiben, wie das dann ist?
00:04:59: Weil die hatte dann ja noch keine Pflichtspiele oder vielleicht erst ein Paar.
00:05:02: und trotzdem merkt man ja, wenn man in der Mannschaft spielt, okay, das, was der Trainer uns sagt, kommt an, wir können es umsetzen.
00:05:08: Wann war so der Zeitpunkt bei dir, dass du dachtest, okay, es kann so gut laufen, wie es dann derzeit läuft?
00:05:12: Soweit denkst du nicht, du willst natürlich das Maximum immer rausholen.
00:05:15: Hätte ich jetzt gedacht, dass das hier gar nicht vorangehen kann, hätte es für mich ja auch keinen Sinn gemacht, hier zwei Jahre zu unterschreiben.
00:05:23: Also ich habe schon dran geglaubt, dass wir Schalke wieder nach vorne bringen können.
00:05:28: Aber als Spieler beschäftigst du dich jetzt nicht damit in der Vorbereitung, wie es dann im Winter oder im Sommer aussehen kann.
00:05:36: Das konzentriert dich einfach jeden Tag auf die Arbeit.
00:05:42: Aber wie wir auch dann immer wieder mit Rückschlägen umgegangen sind, Kedarn war ja eigentlich ab Tag eins direkt raus mit einer Verletzung.
00:05:50: Ich bin relativ spät dazugekommen in der Vorbereitung, weil ich halt auch noch meine Verletzung auskurrieren musste.
00:05:59: Aber wie gesagt, da gab es eigentlich nie einen Jammern.
00:06:02: Jeder hat sich da nahtlos eingefügt, sind zu einer Einheit geworden und sowas kommt.
00:06:09: Dann mit der Zeit, was entwickelt man in der Trainingslage, wie gesagt in der täglichen Arbeit zusammen und da hat jeder eigentlich seinen Anteil daran.
00:06:18: Ihr
00:06:18: habt die wenigsten Gegentore von allen Profiteams in Deutschland.
00:06:21: Das ist ja schon krass.
00:06:22: Also, es sind jetzt gerade acht, nachdem es die letzten zwei Jahre insgesamt weit über hundert waren.
00:06:29: Du hast von allen Torhütern in Deutschland mit seventy- acht Prozent die beste Paradenquote.
00:06:35: Jetzt wirst du natürlich sagen, klar, als Torwart hält man das Tor nie alleine sauber, Stürmer schießen nie alleine die Tore.
00:06:42: Trotzdem kannst du vielleicht mal versuchen zu erklären, wie es dir mit dieser Serie auch gerade geht.
00:06:48: Ich würde jetzt mal behaupten, das ist ja für dich ganz persönlich auch so die beste oder konstanteste Phase deiner Karriere, oder?
00:06:56: Ja, ich meine, wenn du dich artistisch anguckst, hatte ich auch... bei Liverpool fast fünfzig Prozent zu Null Spiele, glaube ich, bei meinen zwanzig um die dreißig.
00:07:05: Also ich war, hat da schon auch ganz gute Werte, so ist nicht.
00:07:11: Trotzdem, natürlich ist es eine schöne Phase.
00:07:17: Wie ihr schon sagt, allein geht es nie.
00:07:20: Da gehören immer alle Mann dazu.
00:07:23: Wenn jeder natürlich so gut sein Job ausübt, wie bei uns gerade, gibt es dann immer.
00:07:28: einzelnen Spielern mehr die Möglichkeit zu glänzen und da nochmal sich hervorzuheben, ob das dann in einem Spiel ich bin, dann wieder der Kenan oder keine Ahnung, aber grundsätzlich in einer gut funktionierenden Mannschaft ist es dann auch immer einfacher, nochmal als Einzelspieler herauszustechen, trotzdem diese viele zu Null-Spiele und alles ist natürlich für ein Torwart schon eine schöne Sache.
00:07:57: Da willst du immer mehr.
00:07:58: Das macht natürlich schon süchtig.
00:08:01: Da willst du natürlich immer noch mehr zu Null spielen und noch weniger Gegenteil und dafür arbeite ich jeden Tag.
00:08:10: Wir sind richtig gut eingespielt.
00:08:11: Ich verstehe mich mit allen Jungs.
00:08:13: Super.
00:08:14: Ich glaube, das ist auch ganz wichtig, dass wir auch Abseits vom Platz uns gut verstehen und einen guten Draht haben, weil es dann auf dem Platz meiner Meinung einfach... auch sich nochmal auszahlt und nochmal besser funktioniert.
00:08:27: Aber die Jungs vor mir machen alle einen grandiosen Job und ich habe das Gefühl, ich kann mich auf sie verlassen und ich bin mir sicher, dass das den genauso geht und die alle das Gefühl haben, dass wenn was durchkommt, sie sich auf mich verlassen können.
00:08:42: und das ist so der Grundstein.
00:08:44: Du hast gerade meins angesprochen, da warst du noch ein sehr junger Torwart.
00:08:47: Jetzt bist du im besten Fußballeralter, im besten Torwartalter mit zweiunddreißig Jahren.
00:08:51: Spürst du bei dir selber nochmal eine andere Gelassenheit und Ruhe als vielleicht vor fünfzehn Jahren?
00:08:56: Ja, ein bisschen weniger Stress mache ich mir bestimmt.
00:08:58: Ich genieße die Spiele, habe natürlich eine gewisse Erfahrung und habe jede Situation vielleicht auch mal gefühlt, schon durchgespielt oder erlebt.
00:09:10: Ja, geht man dann an manche Sachen auf jeden Fall gelassener hin.
00:09:15: Aber grundsätzlich vor jedem Spiel ist trotzdem Anspannung da, bisschen Nervosität.
00:09:20: Ich glaube, das wird sich nie abschalten lassen.
00:09:23: Brauche ich persönlich auch, um an meine Leistungsgrenze zu kommen und meine Top-Leistung abzurufen, aber trotzdem genieße ich es auf jeden Fall.
00:09:33: Und ja, meine Erfahrungen helfen mir damit Sicherheit auch zum Teil, aber trotzdem... War das für mich ja hier auch wieder ein Restart und habe davor zwei, drei Jahre nicht so viel gespielt wie sonst immer in meiner Karriere.
00:09:45: Da sind die ersten paar Spiele mit Sicherheit auch dann wieder wie deine ersten gefühlt, weil alles wieder ein bisschen neu ist.
00:09:53: Aber mittlerweile fühle ich mich ja sehr gut angekommen und wieder richtig im Flow.
00:10:00: Hat sich das Torwartspiel oder dein Torwartspiel im Laufe der Jahre verändert, machst du heute Sachen bewusst anders vielleicht als vor in deinen Anfangsjahren?
00:10:08: Nein, ich denke nicht unbedingt.
00:10:11: Ich war eigentlich schon immer im Torwart, wo auch immer ein bisschen mit dem Risiko gespielt hat, also hochbälle abgelaufen hat oder andere Aktionen.
00:10:24: Aber im Torwartspiel ist grundsätzlich auch ein großer Teil spitzchen Kopf ab und wenn du im Kopf frei bist und klar bist.
00:10:34: dann führst du viele Aktionen einfach besser und schneller noch auf und überlegst nicht.
00:10:39: Weil wenn du zu lange überlegst, machst du vielleicht einen Schritt zurück anstatt nach vorne und dann bist du eine Sekunde zu spät.
00:10:46: Und ich denke, diese Klarheit im Kopf und dieses gewisse Selbstvertrauen und ja, das hilft einem auf jeden Fall in engen Entscheidungen da schnell die Richtige zu treffen.
00:11:01: Und wenn du natürlich In der Phase manchmal bist du als Torwart, wo es vielleicht auch nicht so läuft und du sehr verkauft bist, dann neigst du generell heute dann oft dazu, Situation vielleicht auch mal falsch einzuschätzen, weil man sich zu viel Gedanken macht.
00:11:21: Was ich mich in den letzten Monaten von außen so ein bisschen gefragt habe, gefühlt hat sich die Linie der Schiedsrichter ziemlich verändert, was den Schutz von Torhütern angeht.
00:11:29: Manuel Neuer hat letztens ein Gegentor kassiert, weil er geblockt wurde im Fünfer.
00:11:33: Merkst du da, dass du dich anders einstellen musst mittlerweile?
00:11:38: nicht mehr wie früher der Torwart quasi unantastbar ist, sondern man dagegenhalten muss, man sich nicht mehr so leicht wegdrücken darf.
00:11:44: Donnaruma ist ja so ein Spezialist, der lässt sich ja immer direkt fallen, wenn er irgendwie Gegnerkontakt hat und kriegt auch ganz oft die Freischüsse.
00:11:50: Zuletzt fand ich in der Bundesliga hat das nicht funktioniert.
00:11:53: Ja, die Linie ändert sich ja gefühlt jede Woche bei irgendwas, habe ich das Gefühl hier bei uns.
00:11:57: Also wir sind uns auch nie genau sicher.
00:12:00: Aber nee, also ich hatte ja in der Premier League schon lange keinen Welpen-Schutz mehr und deshalb bin ich da eigentlich schlimmeres gewohnt.
00:12:09: Natürlich ist es für den Torwart nie einfach, wenn er geblockt wird, weil es einfach nochmal deutlich schwer ist, am Ball zu kommen, aber ich bin da jetzt eigentlich keine, dass ich da groß Gedanken macht oder jammert.
00:12:18: Loris, weil das ja hier ein Podcast ist, dürfen wir ja... Und möchten wir auch ein bisschen privater werden?
00:12:23: Ich hoffe, das ist okay.
00:12:25: Und würd' er gerne mal eine sehr private Frage stellen.
00:12:29: Jetzt hast du eben über diese Klarheit im Kopf gesprochen, die sich auf dein Spiel auswirkt.
00:12:32: Inwiefern glaubst du, überträgt sich dein privates Glück mit Frau Die Letter?
00:12:39: Ja, eine kleine Tochter, zweite Kind ist unterwegs.
00:12:42: Inwieweit glaubst du, überträgt sich die Klarheit und das Glück im Privatleben auch eben auf dein Spiel?
00:12:50: Gute Frage.
00:12:51: Grundsätzlich entwickelst du dich als Mensch generell natürlich weiter.
00:12:55: Ich bin jetzt natürlich deutlich weiter wie mit Anfang zwanzig aufgrund auch von meinen ganzen Erlebnissen und Erfahrungen.
00:13:04: Da entwickelst du dich als Mensch natürlich weiter, aber jetzt natürlich mit Familie zu Hause.
00:13:11: und auch eine kleine Tochter, zweites Kind schon auf dem Weg.
00:13:15: Verheiratet gibt es dir natürlich extra Stabilität und Sicherheit, auch das Wissen, dass es nicht nur den Fußball gibt, sondern auch andere wichtige Sachen, andere Sachen, wo deine Aufmerksamkeit benötigen, sage ich mal, schöne Dinge und dass du deine Familie hast, Tochter, egal wie ein Spiel läuft, wo dann zu Hause auf dich warten und dich dann wieder aufbauen oder beglückwünschen, ist natürlich schon eine tolle Sache.
00:13:45: Und wie gesagt, grundsätzlich fühle ich mich als Mensch sehr gereift.
00:13:52: Und wenn ich das rückblickend betrachte, jetzt bin ich natürlich viel weiter wie noch vor ein paar Jahren.
00:14:01: Wie ist es bei euch mit der Kommunikation zu Hause?
00:14:04: Also sie ist Sportmoderatorin für The Zone in Italien, also eigentlich auch eine Kollegin von uns.
00:14:10: Und sprich italienisch, du sprichst Deutsch.
00:14:14: Wie ist es bei dir?
00:14:14: Lernst du italienisch?
00:14:16: Lernst sie Deutsch?
00:14:16: Sprecht ihr Englisch?
00:14:18: Ja.
00:14:18: Wir sprechen Englisch.
00:14:19: Ich lerne natürlich auch, versuche italienisch zu lernen, weil sie spricht mit ihr italienisch, ich mit ihr Deutsch.
00:14:29: Aber da ich natürlich nicht so oft da bin wie sie, ist jetzt italienisch so das, was sie am meisten hört.
00:14:35: Deshalb versuche ich natürlich auch so schnell wie möglich.
00:14:39: Gut, italienisch zu sprechen, aber das Ziel ist, dass sie dann dreisprachig aufwächst, weil wir untereinander Englisch reden und ich mit ihr deutsch.
00:14:48: Deshalb ist es eine tolle Sache dann später mal für die Kleine, wenn sie alle drei Sprachen dann kann.
00:14:53: Du hast gerade gesagt, dass es schön dann nach Hause zu kommen, auch mal über andere Themen als Fußball zu sprechen.
00:14:57: Trotzdem, deine Frau ist ja quasi aus der Branche, hat noch mal eine andere Perspektive vielleicht auf den Sport als du.
00:15:04: Ist das dann auch so, dass sie manchmal ein Ratgeber ist, wenn es so darum geht?
00:15:07: Medienthemen einzuschätzen, die beim Fußball ja auch immer eine große Rolle spielen?
00:15:11: Nee, nicht unbedingt.
00:15:12: Wir unterhalten uns jetzt nicht so viel über Fußball zu Hause.
00:15:16: Um ehrlich zu sein, klar, guckt sie die Spiele und sagt dann gut gemacht oder nicht so gut gemacht vielleicht.
00:15:23: Aber sonst unterhalten wir uns eigentlich wirklich nicht so viel über Fußball.
00:15:28: Dafür haben wir auch zu wenig Zeit, wenn wir dann beide mal frei haben, dann widmen wir uns der anderen Ding.
00:15:36: Du und deine Frau, ihr habt euch damals kennengelernt.
00:15:38: Korrigier mich, wenn ich Quatsch erzähle, als du bei Newcastle warst.
00:15:42: Da warst du zwei Jahre, im Juni, ist dein Vertrag ausgelaufen und dann warst du das zweite Mal in deiner Karriere vereinzlos.
00:15:50: Dieses Mal ein halbes Jahr bist du an Schall gekommen.
00:15:53: Wie war so diese Zeit und warum hast du vor allem ein halbes Jahr keinen Vertrag unterschrieben?
00:15:59: War da nicht das passende dabei?
00:16:00: oder woran lag das?
00:16:01: Ja, Newcastle ist natürlich schon ... ein sehr großer Verein, auch wenn ich da nicht so viel gespielt habe, war ich ja trotzdem eigentlich so gut wie immer auf der Bank.
00:16:16: oder ja, ein paar Mal war ich auch dann Nummer drei, aber ich sag mal zu seventy-fünf Prozent.
00:16:24: in den zwei Jahren war ich ja schon immer im Kader, habe klar nur zwei Spiele gemacht, aber ist natürlich trotzdem sehr hohes Niveau.
00:16:31: und dann hat es mich vielleicht auch nicht so erfüllt, dann zu sagen, komm, ich gehe jetzt da oder dahin, irgendwo.
00:16:42: Ein Verein, das mich halt einfach nicht so abgeholt hat oder überzeugt.
00:16:47: Dafür habe ich dann zu mir gesagt, ich muss nicht auf Teufel kommen raus, irgendwas machen, um einfach weiter zu spielen, wenn mich das nicht hundert Prozent abholt oder überzeugt.
00:16:57: Dafür, wie gesagt, habe ich dann auch meine Familie und andere Sachen, die mich interessieren.
00:17:02: Ich habe dann für mich halt die Entscheidung gefasst, wenn nicht was kommt, wo ich wirklich hundert Prozent dahinterstehe, was ich unbedingt machen will, lasse ich es lieber erst mal ruhen.
00:17:12: Und, ja, hat sich dann einfach nicht das Richtige ergeben.
00:17:16: Klar, ich habe ein paar Anfragen gehabt, aber wie ich schon gerade eben sage, das hat mich, ja, das werde ich euch jetzt nicht erzählen.
00:17:23: Aber, ja, wir waren mit einem Verein in Italien in der Serie A relativ weit.
00:17:29: Das hat sich dann im letzten Moment ... zerschlagen aus verschiedenen Gründen und danach dann erst mal ein bisschen Ruhe eingekehrt.
00:17:37: und dann habe ich für mich halt auch die Entscheidung getroffen, so ein bisschen Abstand zu nehmen, aber auch einfach dann mich mal ein bisschen anderen Dingen zu widmen.
00:17:48: Trainiert habe ich natürlich jeden Tag, aber jetzt nicht mehr unbedingt Fußball spezifisch, weil ich persönlich, für mich wäre das jetzt nichts gewesen, tagtäglich bei irgendeinem Verein mich fit zu halten, ohne Perspektive auf irgendwas.
00:18:02: Da wäre ich glaube ich durchgedreht.
00:18:04: und dann habe ich für mich einfach die Entscheidung fast, ich gehe mal zwei Schritte weg vom Fußball, mache paar andere Sachen, verbringen Zeit mit der Familie.
00:18:15: Plan mal meinen eigenen Alltag, leg den so, wie es mir passt, es sind ja alles Dinge, die du in deiner aktiven Laufbahn nicht selber entscheiden kannst.
00:18:25: Und dann mal aus dem Hamsterrad so ein bisschen rauszukommen und zu sehen, wie es ist, wenn es mal vorbei ist, wenn du nicht Fußball spielst.
00:18:33: War trotzdem auch eine gute und wichtige Erfahrung.
00:18:36: Also war jetzt nicht alles schlecht in den sieben, acht Monaten.
00:18:40: Hat schon auch Spaß gemacht, manche Dinge mal intensiver zu tun.
00:18:44: Und trotzdem habe ich dann irgendwann schon wieder vermisst, auf dem Platz zu stehen.
00:18:49: Und hat halt immer in mir selber drin noch so ein bisschen diese Stimme, wo gesagt haben eigentlich, ja, könntest du das schon noch mithalten, wenn du dir so manchmal die Spiele da anguckst am Wochenende.
00:19:05: Und ich glaube, das war dann auch der Grund, warum ich wirklich nochmal dann Ja, im Dezember habe ich so angefangen, ein paar Einheiten mit dem Torvertrainer in Italien zu machen.
00:19:15: Ursprünglich ging es da um so ein Charity-Match in Dubai, was ich spielen soll, so eine Auswahl gegen eine Auswahl.
00:19:22: Das hat dann irgendwie gar nicht stattgefunden, aber da habe ich dann gesagt, wir bleiben im Training drin.
00:19:29: Mir macht es Spaß, wieder täglich auf dem Platz zu stehen, mit dir zu arbeiten.
00:19:34: Und dann habe ich gedacht, wer weiß, vielleicht kommt noch mal was Gutes im Winter, dann bin ich bereit, so kann mir nichts vorwerfen, komme mit einem gewissen Fitnessstand schon da an und am Ende war es dann.
00:19:46: Ist es so gekommen, auch wenn ich es manchmal vielleicht gar nicht mehr so, gar nicht mehr so dran, was heißt dran geglaubt, aber ich habe das so ein bisschen auf die Seite geschoben.
00:19:56: Also für mich war Fußball eigentlich schon so gut wie vorbei.
00:20:04: muss man schon sagen, wenn man sieben Monate nichts macht, dann wäre das ja gelogen, wenn ich jetzt sagen würde, ich habe jeden Tag dran geglaubt oder wusste, dass ich jetzt wieder auf dem Platz stehe, so war es jetzt nicht unbedingt.
00:20:16: Du hast gerade das mit dem Hamsterrad gesagt, als Fußballprofi und du warst sehr jung, du warst in der Jugendakademie von Men City, bist also sehr jung in dieses Hamsterrad eingestiegen.
00:20:26: Was hast du denn in diesen sieben Monaten über dich persönlich gelernt?
00:20:30: Irgendwas vielleicht, was du vorher gar nicht bewusst war, weil du einfach immer in diesem Kreislauf warst.
00:20:35: Herr Grundsätzlich also... Ich bin jemand, der braucht seinen geregelten Tagesablauf.
00:20:41: Das habe ich auf jeden Fall gemerkt, also da einfach jeden Tag bis zehn, elf zu panen und dann, ja, was mache ich jetzt?
00:20:46: Was stelle ich heute mit meinem Tag an?
00:20:48: Das wird relativ schnell langweilig und unerfüllend und deshalb habe ich für mich trotzdem gemerkt, dass ich mir selber so einen Tagesablauf zurechtlegen muss, auch wie gesagt mit Sport und einfach so.
00:21:03: verschiedene Sachen, dass du so ein bisschen erfüllt bist, sonst.
00:21:09: Aber wie gesagt, dass du halt dann einfach mal sagen kannst, hey, zu deiner Familie kommen.
00:21:13: Lass Sachen einpacken, wir fahren Wochenende mal da oder dahin, machen da mal eine Reise oder ich mache jetzt morgen mal hier keine Ahnung was, das sind natürlich schon Sachen, die du so im Fußballalltag gar nicht machen kannst, weil du dich immer nach der Mannschaft richtest und nach dem Zeitplan, aber sonst... Egal, ob es jetzt Musik oder Mode oder Hobbys Interessen waren, was du sonst nie richtig verfolgt hast, hat es schon Spaß gemacht, da auch mal ein bisschen tiefer einzutochen zu sehen.
00:21:45: Wie sind denn da so die Abläufe?
00:21:47: Wie läuft das da alles ab?
00:21:49: Einfach so mein Interessenfeld so ein bisschen erweitert oder näher auf den Grund gegangen.
00:21:57: Das hat schon Spaß gemacht.
00:22:00: werde ich dann auch wieder nachgehen, wenn es irgendwann mal vorbei ist, aber jetzt aktuell bin ich wieder sehr glücklich im Rat, drinnen zu sein.
00:22:10: Und dann hast du dich entschieden, zum Tabellen, in der zweiten Liga zu gehen.
00:22:13: Nein, Spaß.
00:22:13: Also es ist natürlich Schalke, sagst du, eine ganz eigene Wucht.
00:22:19: Wie kam das zustande?
00:22:21: Ja, hier gab es letztes Jahr auch irgendwie heute Debatte, glaube ich, habe ich so ein bisschen mitbekommen.
00:22:27: Und dann war ja der Torbenhofmann Walter weg.
00:22:34: Und dann wurde ich kontaktiert, ob ich mir das grundsätzlich vorstellen könnte, wie mein Fitnessstand ist, wie es einfach generell aussieht.
00:22:44: Und dann haben wir erstmal so ein bisschen Gefühl füreinander.
00:22:49: Ich bekomme damals ich, damals die Tauertrainer, der Ben Manga und dann war für mich eigentlich schon klar unabhängig, ob Scheike jetzt, egal auf welchem Tabellenplatz, dass das schon eine Aufgabe ist, was mich reizen würde, weil der Verein einfach Power hat.
00:23:09: Und wie gesagt, das Glück hat in meiner Karriere beeinigen Vereinen mit Power.
00:23:16: gespielt haben zu dürfen.
00:23:17: und und wenn du das einmal dann hattest dann ja das macht schon schon süchtig und vor vor so einer Kulisse jedes mal zu spielen vor so fans schon was ganz besonderes.
00:23:32: und dann dann war es mir egal eigentlich ob wir da jetzt im mittelfeld zweite liga sind oder nicht.
00:23:38: ich habe das als chance für mich gesehen einfach noch mal anzugreifen, mir es noch mal selber zu beweisen und bin so dann auch mit dem Mindset-Up Tag eins eigentlich hierhergekommen, habe dann erstmal klar ein bisschen gebraucht, um fit zu werden, habe glaube am Anfang jetzt auch nicht großsprüche geklopft, habe mich da einfach eingefügt und habe geschaut, dass es so schnell wie möglich fit wird und auf meine Chance gewartet und dann Ja, versuch mit Leistung zu überzeugen und ich glaube, das war so genau die richtige Herangehensweise.
00:24:16: Und musstest du eigentlich Überzeugungsarbeit leisten zu Hause oder wie darf man sich das vorstellen?
00:24:21: Ich meine, Gelsenkirchen hat Charme, einen gigantischen Fußballverein, ist aber natürlich so infrastrukturell jetzt nicht meilend.
00:24:30: Zumindest das würde ich mal sagen oder war das jetzt eh kein großes Thema.
00:24:34: Ich meine Newcastle Feuer, das ist ja vielleicht auch die... Ja, die englische Version des Ruchgebiets.
00:24:40: Ja, dass sie wahrscheinlich den Traum hat, dass ich mal in der Serie A spiele.
00:24:47: Das darf man hier nicht übel nehmen, das ist klar.
00:24:51: Sie als Italienerin, wo da auch noch so das Gesicht eigentlich ist, da von dem Ganzen bei der Zone ist sie ja schon sehr präsent in Italien.
00:25:03: Und die machen ja eigentlich die gesamte Serie A. Also, dass sie das so als kleinen Traum hat, ist verständlich.
00:25:13: Aber wo ich ihr von Schalke erzählt habe, war sie eigentlich mal ein erster Fürsprecher und hat ab Minute eins gesagt, dass es unbedingt machen soll, dass es eine riesige Chance für mich ist, dass Leute wieder sehen können, was ich eigentlich noch drauf habe und ich einfach nochmal angreifen kann.
00:25:30: Und da war dann irgendwie zu hören, dass sie da unzufrieden ist, dass sie wir uns dann ein bisschen weniger sehen oder dass sie jetzt nicht Italien ist.
00:25:40: Sie hat mir das wirklich eigentlich von Herzen gegönnt und wollte, dass das funktioniert.
00:25:45: Und selbst heute ist sie eigentlich ja, also das ist jetzt ja auf jeden Fall.
00:25:53: Also sie freut sich riesig, schaut immer die Spiele an und versucht mich da auch nicht von irgendwelchen anderen Sachen zu überzeugen oder sonst was.
00:26:02: Sie steht da schon hundertprozentig dahinter und freut sich sehr für mich.
00:26:08: Wenn ich mich richtig erinnere, war sie auch bei deinem Debüt dabei.
00:26:11: Du hast ja dann sechs Spieler auf der Bank gesessen und dann gegen Münster beim Eins zu Null siegte ein Debüt gefeiert.
00:26:16: Ich kann mich noch daran erinnern.
00:26:18: Ich habe damals den Toni Lietto unseren Schalkereporter vertreten und mir ist selten leichter gefallen, eine Eins Komma Null zu geben als in diesem Spiel.
00:26:25: Die hast du von uns bekommen bis Spieler des Spiels gewesen, stand es in der Elf des Tages.
00:26:30: Das war im Großen und Ganzen, glaube ich, ein Traumdebü für dich.
00:26:34: Und ich habe so gedacht, nach deinen ersten zwei, drei Paraden, wie das Publikum auf dich reagiert hat.
00:26:41: Das Schalker Publikum, das wissen wir alle, ist ein bisschen verrückt.
00:26:44: Ich hatte das Gefühl, die haben ihr Herz sofort aufgemacht für dich und dachte, da wächst was zusammen.
00:26:48: Spürst du das auch?
00:26:50: Ja, war ein besonderes Spiel, besondere Umstände.
00:26:56: Deshalb war ich einfach, ja... Wie gesagt, davor, die sieben Monate ohne Verein war, dann mitten in der Saison zu Schalke gekommen bin.
00:27:07: Klar, dann habe ich im Training Gasse gegeben, habe mich auf ein gutes Niveau gebracht, aber trotzdem hast du ja, egal wie viele Spiele du schon gemacht hast oder wie viel du erlebt hast, hast du dann natürlich schon auch, was heißt Zweifel, aber du hinterfragst natürlich Dinge schon.
00:27:26: ob das jetzt alles noch so klappt, ob du direkt deine Leistung so abrufen kannst und so weiter und mit dem Wissen, dass natürlich dann alle Augen nur auf dich gerichtet sind, was in dem Fall ja wirklich so war.
00:27:40: Ich denke, hätte ich da jetzt nicht performt, hätte man überall die Schlagzeilen auch lesen können.
00:27:47: Das ist dann schon größere Anspannung wie sonst und deshalb.
00:27:56: habe ich trotzdem aber versucht, alles komplett auszublenden und mich einfach nur auf den Punkt zu fokussieren, zu konzentrieren, auf meine Leistung, in der Woche Gas zu geben im Training, dass ich mir einen richtigen, guten Gefühl spiele.
00:28:11: Und wo ich dann gesehen habe, ey, das läuft alles eigentlich wie zu besten Zeiten wieder, war ich dann relativ schnell wieder im Flow und das wird dann das Spiel natürlich... Das war dann alles perfekt, selbst der Spielverlauf noch mit dem späten Siegtor.
00:28:31: Und dann nochmal in der Nachspielzeit, glaube ich, die Paraden da, wo dann einem alle zujubeln, war schon ein sehr schöner Tag, vergiss man auch nicht.
00:28:40: Und werde ich irgendwann mal bestimmt auch noch ein paar Mal rauskrammen, irgendwann um mir nochmal in Ruhe dann anschauen.
00:28:49: Du wurdest während des Spiels gefeiert, du wurdest danach gefeiert, du musstest danach zig Interviews geben.
00:28:55: Irgendwann warst du dann wahrscheinlich wieder zu Hause, hast mit deiner Frau gesprochen, hast du dir da manchmal dann sagen müssen, okay, das war jetzt ein Raketenstart.
00:29:03: Aber ich kenne ja auch die anderen Zeiten, ich muss jetzt aufpassen, dass ich das richtig einordne.
00:29:08: Nee, gar nicht.
00:29:08: Ich habe es auch nicht falsch eingeordnet.
00:29:11: die ganze Euphorie oder was denn, also davon lasse ich mich jetzt nicht blenden, mache ich auch jetzt nicht.
00:29:17: Grundsätzlich reflektiere ich immer meine Leistung, auch wenn ihr jetzt zum Beispiel sagen würdet, alles super, dann würde ich mit Sicherheit ein, zwei Sachen im Kopf haben, wo ich denke, was ich besser machen könnte, was vielleicht dem normalen Beobachter nicht so auffällt.
00:29:32: Deshalb hinterfrage ich und kritisiere immer meine Leistung ganz.
00:29:38: Realistisch und da war eigentlich gar nicht die Gefahr da irgendwie abzuhimmen.
00:29:42: Da war bei mir direkt Fokus aufs nächste Spiel gegen den Spiele.
00:29:45: Leistung bestätigen, weitermachen jetzt und so war eigentlich eher das Mindset.
00:29:53: Ich blende dann eigentlich immer ein bisschen das Drumherum aus.
00:29:57: Klar, Freunde, Familie, die schreiben einem, gratulieren einem, aber das ist das ganze Drumrum, die Presse und alles da.
00:30:05: ja, investiere ich jetzt nicht so viel Zeit, damit muss ich sagen und lese mir da alles durch und lasse mich dann da nochmal abfeiern.
00:30:13: Das ist nicht der Fall.
00:30:14: Du hattest dich drei Spiele nach diesem fantastischen Debüt leider dann auch wieder ein bisschen schwerer an der Wade verletzt und dein Vertrag galt ja nur bis die Saisonende.
00:30:24: Wusstest du da oder wusste irgendwer, wie es weitergeht, war es für dich schalke oder nichts?
00:30:30: Gab es andere Angebote, wie bist du in diesen Sommer dann gegangen?
00:30:35: Grundsätzlich lief es natürlich dann Bombe.
00:30:37: Klar, wir hatten das dritte Spiel gegen Hannover.
00:30:39: Da hatte ich, glaube ich, einen Wackler drin.
00:30:42: Aber sonst, muss ich sagen, habe ich eigentlich die dreieinhalb, vier Spiele echt gut gespielt.
00:30:49: Und dann sich natürlich verletzen, war schon hart.
00:30:56: Unter der Woche hatte ich noch mit Ben damals gesprochen.
00:31:02: Er hat mir alles erklärt, wie ich es in Zukunft aussehen soll, wie er die Zukunft mit mir sieht.
00:31:07: Und danach war die Saison dann ein paar Tage später beendet.
00:31:11: Und du hast natürlich dann nix in der Hand und erst mal wieder viel Fragezeichen, ob und wie es weitergeht, wie lange es dauert, bis du wieder fit bist.
00:31:20: Das war natürlich keine einfache Zeit.
00:31:23: Da haben natürlich dann die Gespräche auch erst mal gestorkt, weil ... Klar, so viel Vertrauen oder auch Zusagen, was du davor bekommen hast, ist klar, dass der Verein sich natürlich dann auch erst mal Gedanken macht, mit der medizinischen Abteilung redet, um zu schauen, wie es da genau aussieht, ob das funktioniert oder nicht, ob das zu großes Risiko ist.
00:31:46: Und ich hing da natürlich auch wieder in den Seilen, weil du natürlich nicht weißt, kommst du jetzt hier... Geht es bei Schalke weiter?
00:31:54: Wenn nicht, geht es woanders weiter?
00:31:55: Wann wirst du filmt?
00:31:56: Ist es dann vielleicht schon wieder eine Phase, wo der Markt nicht mehr optimal ist, wo du dann vielleicht dich wieder rankämpfen musst?
00:32:05: Da gehen dir ja natürlich einige Sachen im Kopf rum.
00:32:09: Deshalb waren natürlich die ersten Wochen schon.
00:32:12: Nicht einfach wurde auch dann nur rumlegst nix machen kannst nicht mal richtig bewegen kannst weil wir noch so ein schuhe skrücken alles.
00:32:19: dann legst du da zuhause auf dem sofa und Muss wir die spiele und alles von zuhause angucken.
00:32:25: aber ja dann nach drei vier wochen wo ich wieder langsam mit dreher anfangen konnte wo es vorallem ging das war schon mental ging es dann wieder deutlich besser und dann ja Nach und nach, wo man dann meine Heilung besser einschätzen konnte und das Klare wurde wie und wanns wieder was werden kann, haben wir dann die Gespräche auch wieder aufgenommen und sind dann zum Schluss uns ja auch einig geworden, aber die Zeit klar.
00:33:01: von März bis Sommer war natürlich wieder alles andere als optimal.
00:33:06: Jetzt ist alles klar, du hast ein zwei-Jahres-Vaterag unterschrieben, hast jetzt auch die Rücken Nummer eins, bist auch die unangefochtene Nummer eins.
00:33:12: Und man hat das Gefühl, es passt da gerade alles.
00:33:14: Und das liegt zum einen ja auch an Trainer Miran Muslic.
00:33:18: Relativ unbeschriebenes Blatt, als der Name erstmals auftauchte.
00:33:21: Ich glaube, da haben ganz viele Schalker-Fans wahrscheinlich erst mal gegugelt.
00:33:26: Guck, wer es ist, der ist für einer, der da kommt.
00:33:28: Beschreib doch mal für uns, wie hat er euch so schnell gepackt?
00:33:31: Was ist er für ein Typ?
00:33:32: Ja, ich meine ... Mir ging es ähnlich.
00:33:36: Ich kannte ihn jetzt auch nicht.
00:33:39: Es ist ja völlig normal, weil er da vorher in Deutschland gar nicht trainiert hat und nicht so auf dem Radar war.
00:33:46: Trotzdem, ab Tag eins ist er sehr klar aufgetreten in seinen Ansprachen zu uns und allgemein mit seinem Auftreten auch die Arbeit auf dem Platz.
00:33:57: hat es dann einfach geschafft mit seiner direkten Art, die Spiele abzuholen.
00:34:03: Die haben ihm von Anfang an geglaubt, was er da sagt.
00:34:07: Und hat so die Mannschaft sehr schnell hinter sich gebracht.
00:34:13: Und wie man sieht, funktioniert es bis heute sehr gut.
00:34:19: Er hat einen klaren Plan, hat es von Tag eins vorgelebt.
00:34:24: Ein super Typ, kann mal lotter werden, kann mal unangenehm werden auf dem Platz, aber ist dann direkt auch wieder am Lachen mit den Spielern und auch ein Kumpeltyp.
00:34:38: Also ist eine gute Mischung, was er hinlegt und mit Sicherheit hat auch ihm jetzt die Zeit hier nochmal geholfen.
00:34:46: Er entwickelt sich ja auch als Trainer und als Persönlichkeit.
00:34:50: Es ist ja hier auch seine größte Station auf jeden Fall, wenn man wenn man Schalke trainiert und ich denke, man sieht auch bei ihm seit Sommer nochmal eine super Entwicklung, die noch lang nicht am Ende ist.
00:35:05: Deshalb sind wir, glaube ich, alle sehr froh, ihn hier zu haben.
00:35:08: und für mich persönlich, ich glaube, er ist für mich ein wichtiger Faktor und genauso sind auch wir älteren Spieler für ihn.
00:35:19: ein wichtiger Faktor, weil wir uns einfach sehr eng austauschen, vertrauensvoll.
00:35:25: Und ich weiß, ich kann mit einem zu ihm kommen und mit ihm darüber sprechen.
00:35:30: Genauso kommt aber er auch manchmal zu mir, wenn er was vielleicht hinterfragt und von mir eine Meinung hören will.
00:35:38: Und deshalb ist es ein sehr, sehr guter, vertrauensvoller Austausch und ein super Verhältnis, das wir da pflegen und mit Sicherheit.
00:35:49: hilft es auch dann, die extra Prozent auf den Platz rauszuholen, wenn du weißt, du hast den Trainer so hinter dir.
00:36:00: Also für mich persönlich ist es sehr wichtig und ich glaube auch auf meiner Position ist es sehr wichtig, weil ich das eigentlich immer gemerkt habe in meiner Karriere, wenn ich ein sehr enges Verhältnis hatte zum Trainer, ein sehr gutes Verhältnis, dass ich dann auch einfach ... noch mehr Leistung abrufen konnte.
00:36:14: Ich musste gerade sehr schmunzeln, als du das erzählt hast, ... ... mit dem, dass er auch mal lauter wird ... ... und dann aber im nächsten Moment wieder lacht.
00:36:20: Das hat man ja in Jürgen Klopper erinnert, ... ... so habe ich ihn in Dortmund auch kennengelernt.
00:36:23: Da hat es manchmal richtig geschäppert ... ... und dann hast du ihn ein paar Stunden nicht gesehen ... ... und danach hat er so weitergemacht, ... ... als wäre nichts gewesen.
00:36:29: Du kennst ja Kloppo auch persönlich.
00:36:31: Hat er dich ein bisschen erinnert ... ... in der Beziehung?
00:36:34: Ja, auf jeden Fall.
00:36:34: Ich meine ... ... Herr Kloppo, der ist manchmal ... ... durchgedreht auf dem Platz ... ... und hat dich zu Sorgen gemacht, ... ... da dachte ich so, oh Gott ... Dem kann ich jetzt eine Woche nicht mehr begegnen, aber am nächsten Morgen hat er dann mit dir frühstückt und wieder Geschichten erzählt und hat mit dir gelacht.
00:36:49: Und das ist was, was schon imponiert und wo du dann auch als Spieler weißt, hey, der ist nicht nachtragend so.
00:36:58: Das geht da wirklich jetzt um die Aktion, um darum, dass er einfach das Maximum aus jedem rausholen will und das einfordert, aber dass er dann einfach menschlich wieder sofort ... mit dir einen guten Umgang hat, das ist schon eine gute Mischung.
00:37:15: Wie gesagt, wenn du dann siehst, er ist nicht nachtragend oder irgendwie sonst was, sondern dass das Reihen sich immer auf die Aktion bezieht.
00:37:24: Der Mann der Schalke Wachküst hat der Kicker neulich getitelt über Miron Muslitsch.
00:37:28: Jetzt haben wir, du hast ja schon vieles angesprochen, auch dass er im Training mal mitkickt, dass er in der Kabine lauter werden kann, aber auch so ein bisschen Kumpeltyp, wie du gesagt hast.
00:37:37: Was sehen wir denn nicht von ihm?
00:37:39: Oder was vergessen wir noch, welche Punkte, was wir euch so gut packt offensichtlich?
00:37:45: Ja, ich habe euch ja jetzt doch schon ein bisschen was erzählt über ihn.
00:37:52: Also, ich muss sagen, hier sieht man ja eigentlich schon relativ viel auf Schalke.
00:37:56: Man hat zweimal die Woche öffentlich Training.
00:37:59: Die Fans sind schon sehr nah dran und ihr Reporter, das ist... In England zum Beispiel ist nicht der Fall, da darfst du kein einziges Training gucken.
00:38:08: Also ich glaube, ihr kriegt da schon sehr viel mit und was und wie jetzt sonst noch in der Kabine irgendwie ist.
00:38:17: Bisschen was muss auch dann immer für die Mannschaft und intern bleiben.
00:38:22: Aber das, was ich euch erzählt habe, glaube ich, reicht und ist genug, um da einen guten Eindruck zu haben.
00:38:29: Ja, gut.
00:38:33: Apropos nah dran, gutes Stichwort.
00:38:35: Die Fans auf Schalke, wir haben vorhin schon ganz kurz sie angeschnitten.
00:38:39: Die haben euch mit ziemlich viel Hohen und Sport in die Sommerpause geschickt.
00:38:42: Aktuell ist das wieder eine richtige Einheit.
00:38:45: Ich kann mir vorstellen, die Worte, die da dann auch mal zu euch rüberfliegen auf dem Platz, die sind deutlich netter geworden.
00:38:51: Da ist der Mensch im Robot ja sehr direkt.
00:38:54: Welche Rolle spielt das für euren Erfolg?
00:38:56: Dass ihr einfach spürt, die Verbindung ist wieder da zwischen Mannschaft und Publikum.
00:39:00: Ja, ich habe das ja auch selber dann von der Tribüne mitbekommen am Ende der Saison letztes Jahr, weil ich auch nicht eingreifen konnte und es war schon, ja, nicht leicht, das so zu sehen, was da zum Teil dann los war.
00:39:13: Trotzdem, ja, darf man als Spieler sollte man sich da nicht so in der Opferrolle fühlen, wie es zum Teil dann auch vielleicht dargestellt wird von manchen letzten Saisons, weil am Ende Ja, hat die Mannschaft oder wie uns das letzte so selber dann auch eingebrockt mit den Leistungen, was da gezeigt wurde und die Fans haben das eigentlich noch sehr lange toleriert und das da irgendwann dann mal das fast überläuft ist, glaube ich, verständlich.
00:39:42: Ich denke, das ist einfach wichtig und haben auch, glaube ich, alle verstanden, dass es hier kein Druck sein darf, vor sechzigtausend zu spielen, sondern dass das eigentlich, ja... eine Belohnung ist, was einzigartig ist, was wir erleben dürfen und das eine Freude sein muss, hier raus zu laufen und vor den Leuten zu spielen und das nicht irgendwie als Druck oder Belastung zu spüren.
00:40:08: Ich glaube, dann hat man... den Beruf ein bisschen falsch gewählt und ich glaube, das haben wir auch wieder ein bisschen kapiert und so treten wir auch auf und spielen befreit auf.
00:40:23: Also wenn man uns gegen Hertha schon gesehen hat, das war wirklich, da hat man von der Belastung dann nichts mehr gemerkt.
00:40:30: und wenn man so auftritt, Tolerieren die Fans ist dann auch Honorierendes.
00:40:35: Und das haben die, glaube ich, ab der ersten Minute, der am ersten Spieltag gemerkt.
00:40:39: Und das war schon ein richtungsweisendes Spiel gegen Hertha, auf jeden Fall.
00:40:44: Wenn wir da wieder aufgetreten wären wie in alten Zeiten, dann wäre die Stimmung natürlich... anders in die andere Richtung schwankt, aber wir haben alles reingehauen und es belohnen die Menschen hier, wenn die sehen, du gibst alles, du tust alles für den Verein, ob es dann am Ende reicht oder nicht, aber dass du alles gegeben hast, alles reinwirfst, hundert Prozent.
00:41:04: Das honorieren die Leute, das haben wir gemacht, haben dann noch einen unfassbar tollen Sieg gefeiert und ich glaube an dem Tag ist wieder was ganz Besonderes entstanden und da haben wir aufgebaut dran.
00:41:15: Und seitdem lassen wir dann nicht nach.
00:41:17: und wie gesagt die Menschen hier, die sehen das, wenn man sich voll reinwirft, voll einen Einsatz gibt und honorieren das dann
00:41:25: auch.
00:41:26: Man hat mittlerweile, finde ich, den Eindruck, dass Schalke wurde jetzt auch die letzten zwei, drei Jahre vielleicht so ein bisschen belächelt natürlich, dadurch zweite Liga, zweite Liga Abstiegskampf, Ambitionen verfehlt.
00:41:41: Mittlerweile, finde ich, wirkt es eher so, dass Gefühlt ganz Fußball Deutschland wieder dahin, guckt nach Gelsenkirchen und sich so ein bisschen mit freut.
00:41:50: Also mal ganz von aus der Ferne beobachtet.
00:41:53: Glaubst du Schalke ist wieder cool geworden?
00:41:56: Kann man das so sagen?
00:41:57: Weißt du, was ich meine?
00:41:58: Ich glaube grundsätzlich egal, wenn du fragst auf der Straße, wo Fußballfan ist, wird sagen Schalke gehört als Verein.
00:42:06: Natürlich zu den Vereinen, die sie in der Bundesliga sehen wollen.
00:42:10: Aufgrund von der Größe, aufgrund von dem Stadion, der Historie.
00:42:14: Also, dass jeder neutrale Zuschauer natürlich gerne Schalke in der Bundesliga sieht, ist klar.
00:42:23: Und so sollte es ja auch sein.
00:42:25: Deshalb kann ich das schon verstehen, wenn man sich mit freut, wenn man uns da wieder so performen sieht.
00:42:33: Auf jeden Fall.
00:42:35: Ich glaube auch, wenn du Fan von einer anderen Mannschaft bist, ist das ja eine der Auswärtsfahrten, die du dir dick ankreuzt in deinem Kalender.
00:42:46: Ja, das stimmt.
00:42:47: Am Sonntag habt ihr in Braunschweig die Chance, am siebzehnten Spieltag schon die vierzig Punkte Marke zu knacken.
00:42:54: Jetzt redet man ja rund um Gelsenkirchen.
00:42:56: Benutzen Fans vielleicht mal das A-Wort, ihr als Mannschaft oder als Verein ja nicht.
00:43:01: Mal hypothetisch ihr holt da drei Punkte, feiert ihr auf dem Rückweg dann den geglückten Klassenerhalt oder traut ihr euch irgendwann auch ein Stück weiter zu schauen?
00:43:09: Wir feiern dann die vierzig Punkte natürlich, wenn.
00:43:14: Also es wird erst mal ein Hartstück Arbeit.
00:43:15: Es wird ein schweres Spiel, wenn wir das schaffen, wäre es unfassbar, dass wir in der Hinrunde vierzig Punkte geholt haben.
00:43:25: Trotzdem sprechen wir oder hört man uns nicht über den Aufstiegs-Sprechen, weil wir es auch intern einfach nicht als Ziel ausgegeben haben.
00:43:37: Deshalb geben wir auch nach außen keine Ziele jetzt aus, die wir uns nicht mal intern aufgesetzt haben.
00:43:42: Aber natürlich wollen wir jedes Spiel gewählen.
00:43:46: Wir wollen jetzt die vierzig Punkte voll machen am Wochenende und natürlich wollen wir jede Woche unseren Platz verteidigen.
00:43:52: Dafür spielen wir Fußball.
00:43:54: Wenn ihr mich jetzt fragt, ob ich den ersten Platz hergeben will, natürlich will ich ihn nicht hergeben.
00:43:58: Also ich tue alles dafür, dass ich Woche für Woche den Platz verteidigen kann.
00:44:03: und was dann am Ende dabei raus springt, das schauen wir.
00:44:07: Aber es macht jetzt keinen Unterschied, ob wir ein Ziel ausgeben oder nicht, weil wir jedes Spiel gewinnen wollen.
00:44:13: Mit dem Mindset geben wir rein, wir hauen alles raus und diese Liga ist so anstrengend, so anspruchsvoll, dass wir gut damit gefahren sind, kurzfristig zu denken.
00:44:24: Ich werde natürlich alles versuchen, um den Platz zu verteidigen.
00:44:26: Das ist natürlich klar.
00:44:27: Und ich werde auch alles versuchen, dass wir jetzt drei Punkte holen am Wochenende.
00:44:32: Wir haben vorab unsere Hörer gefragt, ob sie Fragen an dich haben.
00:44:35: Und mit Blick auf die Uhr würde ich jetzt mal nur eine rauspicken, die häufiger gestellt wurde.
00:44:39: Zwar die nach der WM-Sächsen-Zwanzig.
00:44:40: Und ob es da möglicherweise Überlegungen deinerseits gibt, mit dem Sommerurlaub noch ein Stück zu warten, bis sich Julian Nagelsmann vielleicht mal auf deinem Handy bemerkbar macht.
00:44:50: Ich glaube... Paar Spieler aus der zweiten Liga waren schon mal beim DFB dabei in der Vergangenheit.
00:44:59: Aber darüber habe ich mir jetzt tatsächlich wirklich noch keine Gedanken gemacht.
00:45:06: Weiß ich nicht.
00:45:07: Also beschäftige ich mich jetzt nicht wirklich damit.
00:45:09: Es ist noch zu weit weg.
00:45:12: Aber ablehnen würde ich mit Sicherheit nicht.
00:45:16: Aber wie gesagt, es ist aktuell wahrscheinlich noch ein bisschen unrealistisch.
00:45:21: Wer weiß.
00:45:22: Okay, dann würde ich sagen, rappen wir es hier ab.
00:45:24: Wir drücken dir die Daumen.
00:45:25: Wir drücken euch Sonntag die Daumen.
00:45:27: Die paar Verbindungsprobleme zwischendurch, die ignorieren wir jetzt mal.
00:45:32: Wir danken euch vielmals für die Zeit.
00:45:34: Wie gesagt, drücken euch die Daumen.
00:45:35: Und bleibt gesund vor allem.
00:45:37: Und feiert dann den Klassenhalt oder was auch immer in Braunschweig.
00:45:41: Und dann war's hier bald wieder.
00:45:43: Vielen Dank, Loris Carius.
00:45:45: Danke.